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Das LEPPWAUU Model

Es nehmen 40 Personen an diesem Netzwerktreffen teil. Fragen der Umsetzung und Realisierung sind sehr aktuell und es zeigt sich, dass die geplante Zusammenarbeit mit Software Anbietern unabhängig vom gewählten Modell den entscheidenden Matchpoint zur Realisierung der Implementierung einer elektronischen Pflegedokumentation in der Praxis darstellt. Wie immer könnt ihr die Präsentationen als pdf Dateien herunterladen.

 

Einladung vom 15.05.12

 

Allgemeines

 

Bitte helft mit, die Adressliste des Netzwerks aktuell zu halten: Teilt mir bitte mit, wenn sich eure Adresse ändert oder ihr nicht mehr am Netzwerk interessiert seid. Gebt bitte an welche Software ihr für die elektrische Pflegedokumentation einsetzt. Diese Daten werde ich in der Mitgliederliste des Netzwerkes aktualisieren. Sinn ist es, den Austausch unter AnwenderInnen gleicher Systeme zu erleichtern.

 

 

     


 

1. Vortrag:

 Yves Aeschbacher, LEP AG, Leiter Koordination & Projekte,     yves.aeschbacher@lep.ch

  • Das vorgestellte LEPWAUU Modell basiert inhaltlich auf ePA-AC, NANDA-Pflegediagnosen (Version 2.0), AIR-Zielen (Augsburger Institut Rosenberger, Version 1.0) und LEP Nursing 3.2.
  • Neben dem Assessment mittels ePA-AC wurden von der Projektgruppe LEPWAUU weitere Basisassessments entwickelt (z.B. Basisassessments für Neugeborene, Kinder, Gebärende, psychosoziales Assessments für Erwachsene). Diese zusätzlichen Basisassessments existieren bislang losgelöst neben dem ePA-AC. 
  • Wichtig ist, dass zusätzlich Basisassessments für spezifische Patientenpopulationen, die in einem Spital behandelt werden, entwickelt werden und die entwickelten Basisassessments mit themenrelevanten NANDA-Pflegediagnosen verknüpft werden.
  • LEP Nursing 3.2 ist konform mit der ISO-Norm 18104.


Präsentation hier klicken   LEPWAUU_LEP.AG.15.05.12.pdf

 


 

 

2. Vortrag:

Referentin: Roswitha Schmadel, Kantonsspital Baselland

  • Das Kantonsspital Baselland arbeitet bezüglich KIS mit der Firma Erne (Polypoint).
  • Obwohl der Entscheid mit der Firma Erne (Polypoint) zu arbeiten bereits im Sommer 2009 fiel, existiert gegenwärtig noch keine elektronische Pflegedokumentation in der Pflegepraxis.
  • Als wichtige Inhalte im KIS zu denen auch die Pflege beigezogen werden sollten, werden die Medikationsverordnung, die Leistungserfassung (Pflege), das elektronische Auftragsmanagement (z.B. auslösen einer Ernährungsberatung, Untersuchung, Physio) genannt.
  • ..... weitere Details entnehmt bitte dem Protokoll siehe oben 

 

Präsentation hier klicken    Präsentation_Liestal.pdf

 


 

3. Vortrag:

Referentin: Corinne Liechti, LEPWAUU in der Klinik Linde

  • Im  Vortrag wird darauf hingewiesen wie wichtig es für Pflegefachpersonen ist, dass der Zusammenhang zwischen Pflegeinterventionen und Pflegediagnosen und Pflegeergebnissen sozusagen auf einen Blick ersichtlich ist. Die Pflegenden müssen nachvollziehen können, warum, wozu, welche Pflegeinterventionen in Bezug auf die Pflegediagnosen und Pflegeergebnisse geplant und durchgeführt werden.

 

Präsentation hier klicken   Präsentation_Klinik_Linde.pdf

 

 


 

4. Vortrag:

Referent: Urs Kessler, LEPWAUU Projekt, Stiftung Amalie Widmer (Geriatriesetting)

  • In der Stiftung Amalie Widmer haben die Mitarbeiter in der Pflege eine 2-tägige Einführung in das LEPWAUU erhalten. Der 1.Tag widmete sich dem elektronischen System und LEP Nursing 3.2. Am 2.Tag ging es um die Einführung in den elektronischen Pflegeprozess. 
  • Während des Vortrags wird zusammenhängend mit der Pflegedokumentation auf die Wichtigkeit eines diesbezüglichen Auswertungstools hingewiesen.

 

Präsentation hier klicken   Amalie_Widmer_Mai 2012_Urs.Kessler.pdf

 


 

5. Vortrag

Referent: Heiner Zurbrügg, ePA-AC und LEP Nursing 3

  • Gegenwärtig sind ePA-AC Version 1.1 und LEP Nursing 3 im Einsatz, mit welchen das pflegerische Assessment, Pflegeziele, Pflegeinterventionen und die Evaluation der Pflegeziele erfolgen. Die Dokumentation von Pflegediagnosen ist innerhalb der Pflegedokumentation nicht berücksichtigt.
  • Ergänzend zum ePA-AC wird eine Pflegeanamnese in Anlehnung an den vom ZEFP entwickelten Gesprächsleitfaden „Das Anamnesegespräch – empfohlene Gesprächspunkte“ (ZEFP, 2002) dokumentiert. 
  • Neben dem Eintritts- und Austrittsassessment erfolgt alle drei Tage ein Verlaufsassessment mit dem ePA-AC, welche grafisch in Balkenform visualisiert werden. 

 

Präsentation hier klicken   Präsentation H. Zurbrügg 15.5.2012.pdf

 


 

6. Plenumsdiskussion & Varia

  • Im Inselspital Bern werden zur Strukturierung des Pflegeassessments die 28 Kategorien der NNN-Taxonomie für die Pflegepraxis (siehe NANDA-International, 2005) verwendet. Daneben wird mit den NANDA-Pflegediagnosen, hausintern formulierten Pflegezielen und dem LEP Nursing 3 dokumentiert. Die Leistungserfassung erfolgt über das System tacs®. Die Erfassung mit dem LEP Nursing 3 und tacs® erfolgt gegenwärtig parallel.
  • M. Odenbreit stellt zur Diskussion, ob das Netzwerk langfristig nicht besser eine Interessensgemeinschaft beim SBK werden sollte. Ein diesbezüglicher Entscheid soll im August 2012 thematisiert werden. 
  • M. Odenbreit weist auf den International Congress on Nursing Informatics am 23.-27. Juni 2012 hin, siehe http://www.ni2012.org 
  • M. Odenbreit weist auf die 25. Jahrestagung/Konferenz Swiss eHealth Summit am 21./22. August 2012 hin, siehe http://www.ehealthsummit.ch/deutsch/